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Wissenschaftssommer 2008 in Leipzig, vom 28.Juni - 4.Juli 2008

Der diesjährige Wissenschaftssommer fand vom 28. Juni bis zum 4. Juli in Leipzig statt. Veranstalter war die vom Bundesministerium für Forschung und Bildung unterstützte Initiative „Wissenschaft im Dialog“.

Höhepunkte in diesem Jahr waren der Jahrmarkt der Wissenschaften – eine Zeltausstellung auf dem Augustusplatz in Leipzig unter dem Motto „Faszination Mathematik“ und die Lange Nacht der Wissenschaften, für die über fünfzig Leipziger Einrichtungen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur am Samstag von achtzehn bis vierundzwanzig Uhr ihre Pforten für interessierte Besucher geöffnet hatten. Die ganze Woche gab es zusätzlich unzählige Veranstaltungen in der Stadt, welche die Mathematik und die auf ihr aufbauenden Wissenschaftsbereiche unter den verschiedensten Blickwinkeln und für die verschiedensten Zielgruppen präsentierten.

Das erklärte Ziel des Wissenschaftssommers ist es ja, die Wissenschaft als Motor des Fortschrittes erlebbar zu machen. Ihre Vertreter suchen den breiten Dialog mit allen Partnern in der Gesellschaft. Das ist auch für die HTWK Leipzig und unserer Fakultät eine Herzenssache. So war es selbstverständlich, dass wir aktiv an diesem Ereignis teilgenommen haben. Mit viel Freude und Engagement wurden unsere Präsentationen und Veranstaltungen vorbereitet und die tolle Resonanz, die vielen Fragen, Diskussionen und Gespräche haben uns dafür belohnt. Es ist schon eine gute Sache, wenn Wissenschaft und Forschung nicht nur im stillen Kämmerlein hinter verschlossenen Türen stattfindet, sondern lebendig und lebensnah den Kontakt mit denen sucht, die ihre Ergebnisse einmal nutzen werden.

Wir wollen auf dieser Seite einige Impressionen von der Woche in der Zeltausstellung und der Langen Nacht der Wissenschaften geben, alles berichten zu wollen, ist schlicht unmöglich.

Im Zelt gab es einen Stand von FbEIT, auf dem der E-Racer und einige Roboter vorgestellt wurden. Sie dienen den Professoren und Studenten als Basis für verschiedene Forschungsaktivitäten und die Leo-Bots, eine Studentische Arbeitsgruppe, nehmen sogar an Wettkämpfen teil. Am E-Racer werden z.B. Forschungen für neue ABS-Algorithmen durchgeführt. Wir konnten die ganze Woche reges Interesse der Besucher feststellen, viele fachsimpelten mit den Professoren und Studenten, die den Stand betreuten.

Gleich nebenan war die Fakultät Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften auf einem Stand vertreten. Hier wurden mathematische Probleme unterhaltsam und spielerisch dargestellt. Dabei ging es beispielsweise um Sortieralgorithmen – demonstriert mit Holzpyramiden, Mengenprobleme – an Wasserbechern gezeigt und vieles andere mehr. Auch hier war reges Interesse zu verzeichnen.

 

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Am Sonnabend, den 28.Juni 2008 fand dann in ganz Leipzig die „Lange Nacht der Wissenschaften“ statt. Es begann 18 Uhr, wir hatten uns vorgenommen,  uns das Angebot der HTWK anzusehen.

Zuerst schauten wir im Bauwesen, also bei der Fakultät FbB vorbei, mit dem kostenlosen Shuttlebus war das ja kein Problem. Hier gab es ein umfangreiches Programm: in der Versuchshalle die Belastung eines Betonträges variieren und messen, Bewehrungsstahl im Betondecken erfassen, mittels Fotografie und mathematischen Berechnungen die Ausgrabung antiker Städte vorzubereiten und die eindrucksvollen Demonstrationen am Elektronenmikroskop, mit dem z.B. die Bildung von Rissen im Beton beobachtet wird.

Danach schauten wir bei der Fakultät Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften vorbei. Hier gab es verschiedene Vorlesungen zu mathematischen Themen. Nach diesem kleinen Abstecher ging es mit dem kostenlosen Bus zurück in die Wächterstraße. Bei uns in der Fakultät FbEIT ging es um Funk und Satelliten. Auch hier war das Interesse groß, mittels einem Satelliten als „Zwischensender“ gelang Prof. Sturm von der Fakultät der Kontakt zu Funkamateuren in England und in Frankreich. Da der Satellit nicht ständig über Europa lokalisiert ist, wurden zwischendurch über das terrestrische Relais der Funkamateure auf dem Brocken verschiedene „QSO“ (Gespräche) geführt.

Nach Mitternacht war dann ein interessanter Abend vorbei, für den man sich eine Wiederholung wünscht.

 

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Insgesamt hat uns die ganze Woche viel Spaß gemacht, wir hatten auch den Eindruck, dass unsere Gäste begeistert waren. Eine Wiederholung dieser Veranstaltung sollte aus unserer Sicht auf jeden Fall erfolgen.

 

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Die Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik

 

Die WOT und das RK FbEIT