B.Eng. Kevin Granz

Technologieunternehmen HEITEC AG

 

Statement

B.Eng. Kevin Granz.jpgWarum studieren, wenn man danach als Trainee noch ein oder zwei Jahre sich in ein Unternehmen einarbeiten muss? Ist es nicht schwer Handwerk zu organisieren und zu bewerten, wenn man keine handwerklichen Fähigkeiten besitzt?

Meine klare Empfehlung ist ein kooperatives Studium der Elektrotechnik und Informationstechnik an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur.

Die in diesem Studium geschaffene Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis hat sich für mich sehr bewährt. So erwarb ich in einem etwas gestreckten Studium neben handwerklichem und akademischem Fachwissen zugleich berufliche Handlungskompetenzen und konnte direkt nach dem Studium Verantwortung übernehmen.

In meiner Bachelorarbeit erarbeitete ich bereits ein neues Konzept für eine Sondermaschine. Mit dieser Arbeit war es mir erstmals möglich das, an der HTWK gelernte, Wissen anzuwenden. Ich konzipierte einen neuen Schaltschrank, legte einen Antriebsverbund, eine SPS und 8 HMI zu Steuerung der Maschine aus. Ich erarbeitete ein Softwareprogramm und Antriebsregelung zur Automatisierung der Anlage. Anschließend konnte ich diese Maschine in Betrieb nehmen.

Dieser Traum von Arbeit setzt sich bis heute fort. Am meisten begeistert mich, dass ich an jedem Projekt von Anfang bis Ende mich einbringen kann. Ich besuchte zahlreiche Länder wie zum Beispiel die USA, Algerien, Thailand, …  um dort Sondermaschinen in Betrieb zu nehmen.

Aktuell arbeite ich bei einem Technologieführer im Bereich Automatisierung. Und stelle mich täglich neuen Herausforderungen im Sinne der Industrie 4.0, so zu sagen die Vernetzung von Produktionssystemen und die Digitalisierung des Engineering- und Inbetriebnahmeprozesses.

Seit wenigen Monaten habe ich diese Arbeit unterbrochen, um weitere Fähigkeiten im Bereich BWL, Personalführung, Management, Robotik, … zu erwerben. Dieses weitere Studium steht ganz unter dem Ziel selbst einmal Teamleiter in der Automatisierungstechnik zu werden.