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Prof. Dr.-Ing. Markus Krabbes

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  • Studienzeit: 1991-1996
  • Dekan an der Fakultät EIT

Für einen Diplomingenieur der Elektrotechnik, der auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung tätig sein möchte, lässt sich ein landläufig bekanntes Sprichwort abwandeln: "Programmieren ist nicht alles, aber ohne Programmierung ist alles nichts."

Die Fähigkeit, selbstständig und effizient auf ein Zielsystem zugeschnitten zu programmieren, zählt zu den Grundfertigkeiten eines Entwicklungsingenieurs, denn das Computerprogramm ist in der Regel die Ausdrucksform für seine Ideen. Um die Technik des Programmieren zu erlernen gibt es zwei Wege. Entweder beginnt man im Sinne eines "Top-Down-Ansatz" mit der abstrakten Beschreibung und Formulierung von Problemen und sucht damit nach Wegen für deren rechnerbasierte Lösung. Oder aber beschäftigt man sich zunächst "Buttom-Up" mit den grundlegenden Verarbeitungsstrukturen eines Mikrorechners und begreift ihn als ein gut durchschaubares technisches Bauelement, für das sich verschiedenste Abstraktionsebenen der Programmierung anbieten.

Den zuletzt beschriebenen Weg bietet Prof. Sturm mit seiner Lehre auf dem Gebiet der Mikrorechentechnik an. Auf diese Weise baute er mir während meines Studiums auf eine stets anschauliche und pragmatische Weise eine Brücke von der systemtheoretischen Betrachtung eines Problems zu deren informationstechnischen Lösung. Gerade diese Herangehensweise eröffnete für mich die Wege zu den "Mysterien" der Informatik, mit denen ich nach meinem Studium 1991 bis 1996 an dieser Hochschule an den Universitäten in Ilmenau und Magdeburg und am Fraunhofer Institut in Chemnitz zur Promotion gelangte. Mittlerweile vertrete ich als Kollege von Prof. Sturm an meiner alten Hochschule die Professur für Informationssysteme.