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Was ist eigentlich...

A
Absolvent Wenn man ein Studium an einer Hochschule erfolgreich absolviert hat, ist man Absolvent dieser Hochschule. Später, im Berufsleben, hört man dann oft: "Sie waren auch an der HTWK in der Elektrotechnik? Ich war von 1996 bis 2000 dort Student..."
Akademisches Auslandsamt Hierhin wendet man sich, wenn man mal ein Semester oder ein Studienjahr im Ausland studieren will. Kann man gleich die Sprache lernen und neue Kulturen kennen lernen...
Alumni Die Vereinigung der Absolventen der Hochschule.  Wer seinen Abschluss an unserer Hochschule geschafft hat - der ist stolz, hier Student gewesen zu sein. Und die Hochschule ist stolz auf die Absolventen, denn - unsere Absolventen sind sowieso die Besten! Deshalb: Alumni bei FbEIT zu sein, ist sowas wie ein Orden!  Man muss den Alumni beitreten, bezahlt einen geringen Obulus pro Jahr und hat jede Menge Vorteile.
B
Bahu Faschingsclub der Bauhochschule - sie ist ein Kernbereich der 1992 neu gegründeten HTWK Leipzig. Hat eine lange Tradition - sucht ständig (männlichen?) Nachwuchs!
C
Curriculum Aussage über den Inhalt und die Rahmenbedingungen eines Studiums. Hier wird der Lehrplan des gesamten Studiums beschrieben, bezogen auf Lernziele und Lerninhalte,  aber auch auf Lernprozesse und Lernorganisation. Die Inhalte des Curriculums werden in der Studienordnung praktisch geregelt.
D
Dekan "Chef"  der Fakultät. Er leitet die Fakultät, organisiert  den Fakultätsrat und kümmert sich vor allem um die Vertretung des Bereiches nach außen.
Dezernat Eine "technische" Abteilung der Hochschulleitung. Wenn man beispielsweise Student wird, dann hat man mit dem Dezernat "Studienangelegenheiten" zu tun - weil da alle studentischen Fragen verwaltet werden.
Digiboard Kommt von "digi"tal und "board". Was nichts anderes heißt, ein digitales  Notizbrett für Informationen aller Art. Aber besonders für Studieninfos - ein sehr wichtiges. Wer nicht früh um sieben umsonst in der Hochschule stehen will, der schaut am Abend vorher ins Digiboard!
E
Erstis Neue Studenten der Fakultät (1. Fachsemester), andere gebräuchliche, aber nicht böse gemeinte Bezeichnungen sind: Frischlinge, Spritzer, Küken.
Ersti-Tage Veranstaltung über 3 Tage, die vom Stura und den Fachschaften organisiert wird. Sie dienen dem Kennenlernen Leipzigs und der Hochschule - sowie dem Knüpfen erster Kontakte unter den Erstis und mit den höheren Semestern.
Exmatrikulation Austragung aus dem Matrikel der Hochschule.  Planmäßig geschieht das nach der Graduierung. Damit ist man nicht mehr direkt Mitglied der Hochschule, bleibt ihr als Absolvent oder Alumni trotzdem verbunden. Die Exmatrikulation wird bei uns mit einem feierlichen Akt gewürdigt.
Eine vorzeitige Exmatrikulation ist meist nicht lustig, sie erfolgt, wenn ein Student die Anforderungen des Studiums dauerhaft nicht erfüllt hat oder strafrechtliche Gegebenheiten dies erfordern.  Auch hier ist man ab diesem Zeitpunkt nicht mehr Mitglied der Hochschule - aber ohne Abschluss.
F
Fachschaftsrat Die Studentinnen und Studenten, die sich um die Studentinnen und Studenten  der Fakultät kümmern.  Sie werden gewählt, sitzen mit im Fakultätsrat, organisieren allerhand und kochen ab und an auch Glühwein! Umgangsprachlich werden sie oft nur verkürzt "Fachschaft" genannt.
Forschung Alles, was an einer Hochschule nicht primär dazu dient, der Studentin und dem Studenten was beizubringen - ist Forschung! Hier wird nach Neuem gesucht - aber selbstverständlich kann und sollte jede Studentin/jeder Student daran lebhaft teilnehmen - denn auch dabei kann er/sie viel lernen!
G
Gleichstellungs-
beauftragte
Sie kümmert sich um die Chancen der Frauen.  Bei uns ist (leider) der Frauenanteil 1:10  gegenüber den Männern. Mädels - kommt zu uns, studiert Elektrotechnik - wo sonst wird Frau von neun Männern auf Händen getragen ?!
H
Habilitation Abkürzung: habil.  - höchste akademische Qualifikation, die eine Person aus eigenem Antrieb erreichen kann. Die Habilitation bestätigt, dass der Wissenschaftler sein Fachgebiet in voller Breite in Forschung und Lehre vertreten kann.
I
Immatrikulation Einschreibung in das Studentenverzeichnis der Hochschule. Dieser Akt wird symbolisch und festlich vollzogen, während zu seiner realen Durchführung einiges an Bürokratie gehört. Mit der Immatrikulation ist der Student Mitglied seiner Hochschule.
Infotag Wie kann man mal eine Hochschule von innen sehen, ohne sich "illegal" einzuschleichen? Am Informationstag, da sind alle Interessierten herzlich eingeladen, sich alles einmal so richtig anzuschauen. Und alle Professoren und Mitarbeiter haben nur für Dich Zeit!
Institut Mehrere Professoren, Labore und Laboringenieure, die sich mit einer Grundrichtung der Technik befassen, sind hier zusammengefasst. Bei uns gibt es fünf Institute: die Allgemeine Elektrotechnik (AET), die Elektrische Energietechnik (EET) , die Meß-, Steuerungs- und Regelungstechnik (MSR), die Prozeßinformatik und Leittechnik (PIL) und die Nachrichtentechnik (NRT).
J
Jogging Wer viel studiert, am Rechner sitzt und unter Bewegungsarmut leidet, der sollte zum Ausgleich körperliche Bewegung ins Auge fassen. Gleich neben unserem Hochschulteil liegt der Clara-Zetkin-Park, in dem man im Sommer nicht nur auf der Wiese in der Sonne liegen kann, sondern in dem man auch ernsthaft Sport treiben kann. Ansonsten: Einschreiben beim Hochschulsport!
K
Kanzler Nicht der Bundeskanzler, nein, jede Hochschule hat ihren eigenen Kanzler. Aber er hat so ähnliche Aufgaben wie der Bundeskanzler, während dieser die Bundesrepublik "am Laufen" hält, sorgt der Kanzler der Hochschule für die organisatorischen Belange an derselben.  Dazu gehört der Neubau der Gebäude, die Personalverwaltung, die technischen Einrichtungen der Hochschule usw.
Kommilitone Mit Kommilitone werden die Mitstudierenden bezeichnet.
L
Labor Es gehört immer einem Professor, aber man sieht ihn nur ab und zu darin. Es gibt meist auch einen Laboringenieur - er hält alles in Ordnung. Der Student absolviert hier Versuche, er probiert hier aus, ob alles stimmt, was der Professor in der Vorlesung verkündet hat!
Lehre Der Teil des Hochschullebens, das sich mit der Ausbildung der Studenten befasst. Der Inhalt ist für alle Studenten einer Studienrichtung etwa gleich, abgesehen von den Wahlpflicht - Fächern.
M
Matrikel Hier handelt es sich um ein amtliches Verzeichnis der Studenten der Hochschule. Die Begriffe Immatikulation (Einschreibung ins Matrikel) und Exmatrikulation ( Austragung aus dem Matrikel) leiten sich davon ab.
N
Numerus Clausus
(NC)
Zugangsbeschränkung zum Studium. Wenn eine Hochschule mehr Bewerber als Studienplätze hat, kommt der NC zum Einsatz. Hier werden die Bewerber nach ihren Noten und anderen Kriterien sortiert, dann erhalten die auf der Liste oben gelandeten entspechend der Kapazität die Zusage, die anderen nicht. Der NC bezieht sich auf den Abi-Abschluss, aber auch auf zusätzliche Bewertungspunkte wie z.B. eine abgeschlossene Lehre, die Wahl von Leistungskursen wie Physik und Mathe im Abitur, Praxiserfahrungen und anderen Kriterien ("Bonussystem").
O
P
Prodekan Er hilft dem Dekan, ist seine rechte Hand. Lehre, Forschung, Fakultät - es gibt immer genug zu tun!
Promotion Mit der Promotion (akademische Prüfung) erlangt man den Doktorgrad (höchster akademischer Grad) und weist die Befähigung zu eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit nach - sie berechtigt zu eigenständiger Forschung. Die Promotion ist in Deutschland Voraussetzung zur Habilitation.
Prorektor Bei uns gibt es zwei: den Prorektor für Bildung und den Prorektor für Wissenschaftsentwicklung. Ersterer kümmert sich mehr um die Lehre, letzerer mehr um die Forschung. Sie bilden mit Rektor und Kanzler die Hochschulleitung.
Prüfungsamt Das Prüfungsamt regelt die Prüfungen an einer Hochschule (z.B. die Zwischenprüfung). Es überprüft, ob die von der jeweiligen Prüfungsordnung geforderten Voraussetzungen, z.B. bestimmte Scheine vorhanden sind und lässt Studenten erst dann zur Prüfung zu.
Q
R
Rechenkabinett Ein Raum mit vielen Rechnern, wo man seine eMail lesen kann, immer jemanden trifft,  das eine oder andere Praktikum absolviert. Hier trifft man auch die Web-O-Troniker - falls Fragen zur Rechentechnik auftreten. Und den Admin mit der fürchterlichen Frage: "Wie war Ihr Login?"
Regelstudienzeit Die Regelstudienzeit ist die Anzahl an Semestern, in der ein Studium zum Abschluss führen sollte. Vielfach wird die Regelstudienzeit aber überschritten, z.B. weil zur Finanzierung des Studiums nebenher gearbeitet werden muss.
Rektor Er leitet mit dem Rektorat die Hochschule, vertritt sie nach außen und legt grundsätzliche Entwicklungsrichtungen fest. Die Verantwortung und die Zuständigkeit liegt dabei besonders im Bereich der Lehre. Rektor, Prorektoren, Kanzler und Senat, das ist die Hochschulleitung.
Rückmeldung Alle immatrikulierten Studierenden sind verpflichtet, sich zu jedem Fachsemester (auch Praktisches Studiensemester, Beurlaubung und Auslandssemester) fristgerecht "wieder einzuschreiben", d. h. sich im Dezernat für Studienangelegenheiten der Hochschule zum Studium zurückzumelden. Die Rückmeldung erfolgt durch die Überweisung des Semesterbeitrages und die Freischaltung der HTWK-Card am Terminal im Lipsiusbau.
S
Semester Zwei ergeben ein Studienjahr. Es gibt ein Wintersemester (Oktober - Februar) und ein Sommersemester (März bis Juli).
Semesterbeitrag Alle Direktstudenten haben einen Semesterbeitrag zu zahlen. Dieser setzt sich aus Beiträgen für das Studentenwerk Leipzig, dem Studentenrat und aus einem Sockelbetrag für das Semesterticket zusammen
Senat Im Senat sind neben der Hochschulleitung (Rektor, Prorektoren und Kanzler) und den Dekanen der  Fakultäten auch die Vertreter der Statusgruppen (Studierende, Professoren und Mitarbeiter) versammelt. Hier werden die Geschicke der Hochschule diskutiert und entschieden.
Studium Generale Es gibt Leute, die behaupten: "Es gibt nicht nur Technik". Und sie wollen das beweisen - mit dem "Studium Generale". Damit jede Studentin und jeder Student der Elektrotechnik mal erfährt, was es sonst noch so alles gibt auf unserer Welt! Hier sieht man dann auch mal, was es noch alles so gibt an unserer Hochschule. (Und die anderen erfahren auch mal, was wir Elektrotechniker so für tolle Sachen machen!)
Studienordnung Der gesamte reguläre Ablauf des Studiums ist in der jeweiligen Studienordnung des Studienganges beschrieben. Sie bildet sozusagen das Gesetz des Studiums und regelt alle Abläufe innerhalb der Studienphasen.
Stura Der Studentenrat der Hochschule. Die Stura-Mitglieder sitzen mit im Senat, organisieren die Zusammenarbeit der Fachschaften, sind hochschulweit für die Studentinnen und Studenten da. Er setzt sich aus jeweils 2 Leuten von jeder Fachschaft und den Referaten des Stura zusammen.
T
U
Urlaubssemester Zuerst - es gibt kein Bafög für diesen Zeitraum! Es zählt nicht als Fachsemeseter, aber als Hochschulsemester. Kann aus verschiedensten Gründen eingelegt werden.
V
Versicherung Jeder eingeschriebene Student der HTWK Leipzig ist über die Hochschule unfallversichert. Das gilt, wenn den Studenten innerhalb der Hochschule und auch auf dem Weg dahin etwas passieren sollte, ebenso während des praktischen Studiensemesters.
W
X
Y
Z
zünftige Party
Kommt ab und zu vor und gehört zum Hochschul - Leben. Es gibt verschiedene: Erstsemesterparty, Fasching, Bergfest, Sommerparty...