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Evaluation

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Bisherige Evaluationsergebnisse finden sich auf dem FTP-Server!

Evaluation der Lehre - was bedeutet das?

Es geht um eine Einschätzung der Lehre - im Interesse der Studierenden.  Aber auch - und das wird oft vergessen, im Interesse der Lehrenden. Denn wer macht sich schon all die Mühe, die zum Halten einer Vorlesung notwendig ist, wenn er nicht auch eine positive Resonanz erfährt! Ja aber, könnte man einwenden, was ist denn nun, wenn das Ergebnis nicht so positiv ist?

Dann ist  die Resonanz um so wichtiger, damit  man Fehler und Schwächen ausmerzen kann.  Es geht doch bei all dem darum, die Lehre für die Studenten zu verbessern und nicht  darum, jemanden an den Pranger zu stellen. Deshalb ist die ganze Sache auch anonymisiert und nur begrenzt öffentlich.

Wer denkt denn ernsthaft, dass die Studenten die jeweilige Vorlesung nicht bewerten und untereinander diskutieren? Nur erfährt dann der Prof. nix davon - er macht immer so weiter, im Glauben, das Beste zu tun. Da ist so ein Evaluationsbogen schon Gold wert, hier gibt es mal eine Meinung. Und eine Rückkopplung. Für Techniker ein guter Zustand, um Regelkreise stabil zu halten.

Was sind die Ziele der Evaluation?

Das einzige Ziel ist die Verbesserung der Lehre. Nach der Studienzeit geht jeder Student auf Jobsuche. Und da zählt vieles - die Noten, der Ruf der Einrichtung, das erworbene Wissen - viele erfahrene Personalchefs sind schon in der Lage, das freizulegen. Nun kann man die Zeit in nicht so guten Vorlesungen absitzen - aber das nutzt niemanden etwas. Dem Professor nicht, der den Aufwand für die Vorlesung immer hat, dem Studenten nicht, der bei einer weniger guten Vorlesung seine begrenzte Zeit nicht sehr effektiv einsetzt. Am Ende zählt, was rauskommt, auch wenn man als Studiosi bei hohen Anforderungen öfters mal stöhnt.

Also, Studenten bewerten, was ihnen geboten wird. Professoren erfahren, wie ihre mit viel Mühe vorbereiteten Veranstaltungen ankommen, was die Studenten darüber denken. Gute Absolventen - gute Ausbildung. Gute Ausbildung - anerkannte Professoren!

Wie geht das eigentlich praktisch?

Was heißt Evaluierung nun in der Praxis? Studentische Meinungen werden gesammelt, anonymisiert und verdichtet. Dann wird ausgewertet. Die Ergebnisse hängen nicht am schwarzen Brett - nein, jeder Betroffene erfährt nur seine Ergebnisse und nur er erfährt diese. Dann kann er optimieren. Und die Studenten werden wie immer stöhnen, aber spätestens bei der Jobsuche sind sie dankbar, wenn ihre Alma Mater ihnen den entscheidenden Vorsprung gegenüber den Konkurrenten aus anderen Hochschulen mitgibt!