Ausgewählte Projekte

Laternenparken

Projektleiter: Prof. Pretschner

Um die Elektromobilität voran zu bringen, ist der Aufbau einer effektiven und nutzerfreundlichen Ladeinfrastruktur unabdingbar. Im Projekt wurde ein modulares Ladesystem für Elektroautos entwickelt, welches sich in allen gängigen Straßenlaternen integrieren lässt Im August 2016 wurden in Leipzig die ersten Straßenlaternen mit integrierter Ladestation für Elektroautos eingeweiht. Durch die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur lassen sich die „Stromtankstellen“ vergleichsweise einfach und kostengünstig im öffentlichen Raum nachrüsten – ein wichtiger Schritt für die Mobilität von morgen.

https://idw-online.de/de/news657675       https://www.htwk-leipzig.de/fileadmin/Publikationen/Einblicke2017/#76

SMART-MS - „SMART Monitoring an Schaltanlagen“

Projektleiter: Prof. Valtin / FEIT

Projektziel ist die Entwicklung von Sensoren, mithilfe derer sich der Zustand elektrischer Anlagen bewerten lässt. Insbesondere ihr Risiko, plötzlich auszufallen. Ein dreiteiliges Ampelsystem signalisiert dann den Zustand eines bestimmten Anlagenteiles: „sicher“, „bedingt sicher“ und „kritisch“. Der Aufbau eines vernetzten, intelligent arbeitenden Überwachungssystems, On-Line-Monitoring genannt, soll das Funktionieren der Infrastruktur, also ihrer Schaltanlagen, sicherstellen.

 

 

SMART-TR – Zustandsbewertung von Leistungs- und Verteiltransformatoren der elektrischen Energietechnik

Projektleiter: Prof. Valtin, HTWK Leipzig und Prof. Kornhuber, Hochschule Zittau/Görlitz

Im Projekt wird ein Diagnosesystem zur Vorhersage des Betriebsrisikos und der Restlebensdauer von Leistungstransformatoren entwickelt.

https://www.leipzig.de/news/news/millionenstarke-forschungskooperationen/

iFacts – Intelligente funktionale und dezentrale Anlagenüberwachung für eine effiziente Prozessautomatisierung

Projektleiter: Prof. Faouzi Derbel und Prof. Andreas Pretschner

Im Projekt iFacts wird an der automatischen Verschleißerkennung bei Weichenheizungen gearbeitet.

https://www.htwk-leipzig.de/de/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/drahtlose-sensornetzwerke-gegen-frierende-weichen/ 

CanTurbo – Entwicklung von Reglerbausteinen für die Last- und Pumpgrenzregelung für Turboverdichter auf Basis modellbasierter Verfahren

Projektleiter: Prof. Jäkel / FEIT

Beim Engineering von Automatisierungslösungen im Bereich rotierender Maschinen ist der Projektaufwand hauptsächlich durch die Erstellung der Steuerungssoftware bestimmt. Im Projekt wird ein innovativer Engineeringprozess dafür entwickelt. Dieser soll wesentlich auf zu entwickelnden Bibliotheken von wiederverwendbaren Funktionsbausteinen unterschiedlicher Komplexität beruhen. Die Funktionsbausteine werden in einer abstrakten Beschreibungssprache erstellt, die zum einen die Wiederverwendbarkeit unabhängig von der eingesetzten Steuerungshardware, zum anderen den logischen Test und damit die Funktionsabsicherung erlaubt. Damit soll das Engineering einschließlich Test und Inbetriebnahme effektiver gestaltet und gleichzeitig die Lösungsqualität verbessert werden. Der Engineeringprozess und die Funktionsbausteinbibliotheken werden prototypisch für neu zu entwickelnde Reglerbausteine zur Last- und Pumpgrenzregelung von Turboverdichtern umgesetzt, dabei erprobt und getestet. Die zu entwickelnden Reglerbausteine basieren auf modernen modellbasierten Verfahren, die auf die Last- und Pumpgrenzregelung angewendet werden. 2016 wurde im Wesentlichen die Erprobungs- und Testphase durchlaufen.

MALEVIK – Steuerungssystem zum intuitiven Bedienen von Kraftverstärkungsrobotern auf Basis maschinell gelernter virtueller Kraftfelder Teilprojekt: Konzeptionelle Entwicklung, experimentelle Untersuchung und Parametrierung des MALEVIK-Systems

Projektleiter: Prof. Jäkel / FEIT

Eine Anwendung für die Mensch-Roboter-Kooperation ist die Kraftverstärkung u. a. zum Heben schwerer und/oder sperriger Lasten. Im Projekt MALEVIK wird ein System für leicht bedienbare roboterbasierte Kraftverstärkungssysteme entwickelt. Kernstück des Systems ist die Führung des Bedieners durch ein assistierendes virtuelles Kraftfeld um eine optimale Bewegungsbahn. Dieses Kraftfeld wird aus den Bewegungsbahnen erfahrener Bediener erlernt. Im Projekt wird eine Hard- und Softwarearchitektur für die Steuerung entwickelt und diese prototypisch umgesetzt. In 2016 wurde das Konzept für das assistierende Kraftfeld fertig gestellt. Über Nutzerstudien wurde die Parametrierung untersucht. Weiterhin wurden Ergebnisse zur Stabilitäts-analyse des Gesamtsystems erarbeitet. Mit Hilfe einer Nutzerstudie wurden Aussagen zu Ergonomieverbesserungen gewonnen.

Fluorotest – Entwicklung eines flexiblen, standardisierbaren Auswertesystems auf Basis einer neuen Fluoreszenzmarkierung für funktionelle, bildbasierte, zelluläre und weitere molekularbiologische Testverfahren

Projektleiter: Prof. Heimbold / FEIT

Fluorotest bietet erstmalig Laboren in Routine und Forschung eine State-of-the-Art- Testplattform für wichtige, diagnostisch-relevante (Protein)-Analysen, die bisher aus Kostengründen bzw. aus Ermangelung von alternativen Verfahren nutzen, die nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen. Durch den Einsatz von Fluorotest wird erreicht, dass auch solche Labordiagnosen und Befunde standarisiert und mit deutlich höherer Qualität durchgeführt werden können. Das Fluorotest-System zielt vornehmlich auf Gel-basierte Analysen ab, welche in punkto Schnelligkeit, Sensitivität und Quantifizierbarkeit auf ein neues Qualitätsniveau gehoben werden. Im gleichen Maße wird eine Software-Umgebung geschaffen, die Gerätesteuerung, Auswertung, Verfolgung und Dokumentation der Patienten-Analysen in einem Maße behandelt, wie sie sonst nur in High-troughput-Geräten verfügbar ist. Durch die Verwendung von kombinierbaren und erweiterbaren Modulen kann die Plattform zudem flexibel auf sich verändernde Anforderungen angepasst und so perspektivisch für weitere Aufgaben ausgebaut werden. Damit steht erstmalig ein Analyse-System zur Verfügung, das in seinem Leistungsvermögen die Ansprüche der modernen Labor-Diagnostik voll erfüllt, dennoch aber auch für kleinere Labore finanzierbar ist.

FERD – Frequenzselektiver Erdschluss

Projektleiter: Prof. Derbel

Erdschlussversuche sind derzeit die einzige Möglichkeit den Oberschwingungsanteil des Erdschlussreststroms in Energieversorgungsnetzen genau zu bestimmen. Da Erdschlussversuche jedoch häufig zu Folgefehlern führen, werden diese selten durchgeführt. Ziel des Projektes ist es ein Netzwerk zu entwickeln, mit dem ein Erdschluss selektiv für eine einzelne Frequenz eingelegt werden kann. Dafür wird ein elektrisches Netzwerk dimensioniert und aufgebaut, dass im Mittelspannungsnetz getestet wird. Damit soll der Oberschwingungsanteil des Erdschlussreststroms ermittelt werden können, ohne dabei einen Folgefehler zu riskieren.

LeWiSim – Entwicklung eines chirurgischen Trainingssimulators für die Lendenwirbelsäule

Projektleiter: Prof. Korb / FEIT

Ziel des Projekts LewiSim war die Weiterentwicklung des am ISTT entwickelten prototypischen Bandscheiben-Simulators zu einem anwendungs- und marktreifen Trainingssimulator für Operationen an der Lendenwirbelsäule. Das Trainingssystem wurde im Herbst 2013 zum Patent angemeldet. 2014 wurde dieser weiterentwickelte Trainingssimulator auf der MEDICA, EUROSPINE und auf dem Jahreskongress der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft vorgestellt. Zudem wird er bereits erfolgreich bei den Trainingskursen am ISTT eingesetzt.